Auf Einladung des Instituts für Schallforschung der ÖAW trafen dieser Tage einander internationale Experten aus der Fachgruppe "Aural Assessment by Means of Binaural Algorithms" (AABBA) zu ihrer jährlichen Generalversammlung. Diese Schallforscher beschäftigen sich insbesondere mit den vielfältigen Zusammenhängen beim räumlichen Hören. Für eine wissenschaftlich angemessene Beschreibung dieses physikalischen Vorgangs müssen nicht nur Ausbreitung und Reflexion von Schallwellen, sondern auch die neuronalen Verbindungen zwischen beiden Ohren, in die Modelle mit einbezogen werden. Solche sogenannten binauralen Modelle bzw. Algorithmen und deren Entwicklungen, Evaluierungen und Anwendungen waren Gegenstand der Diskussion, um die Lokalisation von Schallquellen, Signalwahrnehmung und -verarbeitung besser zu verstehen.