Psychoakustik und experimentelle Audiologie
Dissertant

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Wissenschaftliche IDs

ORCID: orcid.org/0000-0001-7779-4767

ResearchGate: www.researchgate.net/profile/Martin_Lindenbeck

 

Derzeitige Forschung

Martin Lindenbeck untersucht das Selektive Hören in TrägerInnen von Cochlea-Implantaten (CIs). Diese Hörprothesen sind die derzeit erfolgreichste Behandlung bei schwerem Hörverlust oder Taubheit.

Trotz substantieller Erfolge in der Sprachwahrnehmung in Ruhe seit Anfang der 1990er Jahre gibt es im sog. elektrischen Gehör noch bedeutende Defizite, vor allem im Bereich des räumlichen Hörens und der Tonhöhenwahrnehmung. CI-TrägerInnen haben somit große Probleme z.B. bei der Sprachverständlichkeit im Störgeräusch oder der Melodiewahrnehmung. Im Rahmen des ITD PsyPhy-Projekts wird eine Verbesserung der Richtungscodierung (interaurale Zeitdifferenzen, ITD) in pseudo-syllabischen Signalen im elektrischen Gehör mit modifizierten Pulsketten untersucht. Da ITDs und Tonhöhe in gleichen Teilen des akustischen Signals kodiert sind, untersucht Martin Lindenbeck in seiner Masterarbeit und ebenfalls im Rahmen des ITD PsyPhy-Projekts, inwiefern sich diese neuen Signale auch auf die Tonhöhenwahrnehmung auswirken.

 

Akademischer Hintergrund

2016: Bachelor in Elektrotechnik-Toningenieur an der Technischen Universität Graz (TUG) und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz (KUG).

2018: Master (mit Auszeichnung) in Elektrotechnik-Toningenieur mit Spezialisierung Akustik und Aufnahmetechnik an der TUG und der KUG.

2017 - 2018: Masterarbeit an der KUG, durchgeführt am ISF: “Temporal Pitch in Electric Hearing with Short-Interpulse-Interval Stimulation”.

2018 - heute: Doktorat in Naturwissenschaften (Dissertationsgebiet: Psychologie) an der Universität Wien.