Kernsätze in der Mathematik besagen, dass ‚vernünftige‘ Systeme (d.h. Operatoren) als Integrale dargestellt werden können, ähnlich der Matrizendarstellung.
Das erlaubt einen deutlich einfacheren Umgang mit solchen Operatoren. Der klassische Schwartz‘sche Kernsatz aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gibt so einen Ansatz für verallgemeinerte Funktionen (d.h. Distributionen).
Ähnliche Aussagen konnten für so genannte Modulationsräume gezeigt werden, die auf einer Klassifikation mittels Zeit-Frequenz Analyse beruhen.

Das Forscherteam des Instituts für Schallforschung und der Fakultät für Mathematik konnten nun überraschend allgemeine Aussagen zeigen. Diese Aussagen können mit Hilfe der Theorie der so genannte Koorbiträume sehr elegant bewiesen werden und verallgemeinern bereits existierende Resultate.
Die Arbeit wurde zur Veröffentlichung in der sehr anerkannten Zeitschrift ‚Transaction of the American Mathematical Society‘ akzeptiert.