Das an der Universität Salzburg und dem ISF beheimatete Teilprojekt 02 des Sonderforschungsbereichs Deutsch in Österreich läuft jetzt schon 4 Jahre und wurde erst unlängst um 4 weitere Jahre verlängert. Es wird sich, wie schon im ersten Teil, der Erforschung des Basisdialekts im ländlichen Österreichs sowie dem angrenzenden Südtirol in Italien widmen.

Zu den schon bestehenden 160 Aufnahmen in 40 Orten sind 200 weitere Aufnahmen in 100 Orten geplant, um das gesamte Bundesgebiet dialektometrisch abbilden zu können. Neben den bewährten Übersetzungs- und Bildbenennungsaufgaben des Fragebuchs aus dem ersten Teil sollen erstmals auch Ultraschallaufnahmen des Mundraumes während des Sprechvorgangs durchgeführt werden, um den Schwerpunkten der Analyse am ISF - der Aussprache von Zwielauten und Lateralen - eine weitere Untersuchungsdimension hinzuzufügen.

Wie im ersten Teil besteht das Team des SFB Deutsch in Österreich am ISF aus Michael Pucher als Primary Investigator sowie Michaela Rausch-Supola und Jan Luttenberger als wissenschaftlichen MitarbeiterInnen.

 

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