Pucher/ISF

Lange haben wir uns nur virtuell mit Kunst und Kultur auseindersetzen dürfen. Nun ist es soweit, dass sich die COVID-19-Lockerungsverordnung auch in diesem Bereich bemerkbar macht. Hermann Nitsch hat ab Anfang Juli in seinem Museum im Mistelbach geöffnet und stellt dort seine neuen und überraschenderweise sehr bunten Werke aus. 

Die Präsentation in der Kapelle des Museumsareals widmet sich der Musik von Hermann Nitsch. In Kooperation mit dem Institut für Schallforschung der Akademie der Wissenschaften werden Sinfonien des Künstlers mithilfe eines Spektrogramms visualisiert. Die einzelnen Töne und deren Frequenzen werden dabei bildlich in Form von Linien dargestellt. Auf der vertikalen Achse wird der Zeitverlauf der Töne, auf der horizontalen Achse der entsprechende Frequenzverlauf festgehalten. Das von Peter Balazs und Anton Noll mit der institutseigenen Software STx bearbeitete Spektrogramm wird dort ausgestellt und zeigt somit eindrucksvoll die Verbindung von Wissenschaft und Kunst.

Nitsch Museum