Das Projekt PASS, welches in Kooperation mit dem IEW der TU Wien und psiacoustic GmbH durchgeführt wird, beschäftigt sich mit der psychoakustischen Bewertung von Lärm. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes RELSKG werden dabei hohe und niedrige Lärmschutzwände numerisch simuliert mittels der 2.5 dimensionalen Randelemente Methode (2.5 D). Der Vergleich mit Messungen zeigt, dass die Annahme einer inkohärenten Linienquelle, wie sie mit der 2.5 D Methode möglich ist, für die Reproduktion der Messergebnisse erforderlich ist. Zusätzlich werden Schienenstegdämpfer aus Messdaten psychoakustisch bewertet. Die Bewertung erfolgt in zwei Tests mit 40 Probanden. Der erste Test vergleicht die relative Lästigkeit und der zweite die Schwellen für lästiger bzw. weniger lästig. Es ergab sich, dass Güterzüge bei gleichen A-Pegel als weniger lästig als Personenzüge eingestuft werden und dass bei gleichen A-Pegel der Lärm hinter einer Lärmschutzwand als geringfügig lästiger empfunden wird. Das Projekt starte in 2013 und läuft bis Ende 2014.