27. April 2016:
19. Internationaler Tag gegen Lärm

Logo Tag gegen Lärm

Die ÖAW-Schallforscher/innen laden auch heuer zu einem kostenlosen Aktionstag in ihr Institut ein. 

Am Mittwoch, dem 27. April 2016, von 9.30 bis 17.30 Uhr können Jugendliche und Erwachsene mehr zum Thema Lärm erfahren. Folgende Stationen laden zu spielerischer Auseinandersetzung und wissenschaftlicher Information:

Willkommen!

Wie, was, wo?

Schall verstehen

Wie entsteht Schall?

Lärminfo.at

Wie laut ist meine Umgebung?

Vom Klang zum Bild

Wie kann man Schall analysieren?

Noiseman

Wie lang kann man wie laut hören?

Hörschäden

Wie hört man mit Hörschäden?

Cochleaimplantate

Wie hört man mit Hörprothesen?

Rumpelstreifen

Wie rattern Rumpelstreifen leiser?

Stimmtransformation

Wie manipuliert man die Stimme?

Sprache und Lärm

Wie analysiert man Sprache?

Lärmschutz

Wie reduzieren Bahnsteige Zuglärm?

Lärmbewertung

Wie lästig ist Lärm?

Lärmquellendetektion

Wie klingt Lärm?

Signalrestaurierung

Wie rekonstruiert man verlorene Klänge?

Signalentstörung

Wie entrauscht man ein Signal?

Raumakustik

Wie wirkt der Raum auf den Schall?

Dialog im Lärm

Wie stört Lärm die Kommunikation?

Schrei den Lukas

Wie laut ist Ihre Stimme?

Orten im Störgeräusch

Wie ortet man einen Klang im Lärm?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   


Willkommen – Wie, was, wo?

Hier stehen wir Ihnen mit allgemeinen Informationen zu unserem Institut und diesem Aktionstag zur Verfügung. Gestalten Sie Ihren individuellen Button mit dem Spektrogramm Ihres Namens und nehmen ihn als Andenken mit.

 

Schall verstehen – Wie entsteht Schall?

Die Grundlagen der Akustik, wie die Schallwelle und die Schallübertragung, werden mit Alltagsgegenständen (Joghurtbechern, Kabelrohren, Stimmgabeln etc.) einfach erklärt und durch eigene Experimente nachvollziehbar gemacht.

 

Lärminfo.at - Wie laut ist meine Umgebung?

(in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Umweltbundesamt)

Wenn Sie wissen wollen, wo es in Österreich wie stark lärmt, sind Sie hier genau richtig. Nennen Sie uns die Adresse Ihres Interesses, und wir drucken Ihnen den entsprechenden Ausschnitt der Straßenlärmkarte mit der errechneten Lärmbelastung aus. 

 

Vom Klang zum Bild – Wie kann man Schall analysieren?

Anhand der institutseigenen Software STx werden Schallanalyse und Spektrogramme erklärt. Die Besucher/innen sprechen, pfeifen oder singen in das Mikrofon und sehen in Echtzeit, wie das Spektrogramm die Signale darstellt. Bei einem Memory Spiel kann das erworbene Wissen auch gleich umgesetzt werden.

 

Noiseman – Wie lange kann man wie laut hören?

(in Kooperation mit dem Institut f. Verkehrswissenschaften der TU Wien)
Wenn mit Kopfhörern bei hoher Lautstärke Musik gehört wird, sollte die Hördauer zur Vermeidung etwaige Schäden des Gehörs verkürzt werden. Die Besucher/innen können ihre IPod- oder Smartphone-Kopfhörer einem Kunstkopf aufsetzen und mit der üblichen Lautstärkeneinstellung Musik abspielen. Auf einer Tabelle kann man dann die empfohlene Hördauer ablesen.

 

Hörschäden – Wie hört man mit Hörschäden?

Bei dieser Station bekommen die Besucher/innen Informationen zum Thema Hörschäden. Mittels einer interaktiven Präsentation können sie sich Hörbeispiele anhören, die so modifiziert wurden, dass sie den Eindruck der jeweiligen Beeinträchtigung vermitteln.

 

Cochleaimplantate – Wie hört man mit Hörprothesen?

Die Medizin kann gehörlosen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen mit Hörprothesen zu einem Höreindruck verhelfen. Hierbei werden unter Umgehung der defekten Teile des Ohres direkt die Hörnerven über elektrische Impulse angeregt. Wie dies funktioniert, und wie das Resultat klingt, erfahren Sie an dieser Station.

 

Rumpelstreifen – Wie rattern Rumpelstreifen leiser?

Die Station demonstriert die Auswirkung unterschiedlicher Formgebung auf die Geräuschentwicklung von Rumpelstreifen. Ein Vergleich von realen Aufnahmen mit Computersimulationen demonstriert die wissenschaftlichen Untersuchungsmöglichkeiten. Erläuterungen demonstrieren die Methodik der Simulationen.

 

Stimmtransformation – Wie manipuliert man die Stimme?

An dieser Station ist die Veränderung der Stimme mittels mathematischer Parameter Thema, z.Bsp. Bewegungen des Gesichts in ein akustisches Signal umwandeln. Die Besucher/innen können sich vor Ort von der Qualität und Verständlichkeit des akustischen Signals überzeugen. 

 

Sprache und Lärm – Wie analysiert man Sprache?

Bei Sprachanalysen sind Hintergrundgeräusche (z. Bsp. Baustellen- oder Straßenlärm) meist besonders störend, da sie wichtige Informationen überdecken. Die Besucher/innen können anhand einer Gegenüberstellung zwischen der Sprachanalyse unter Studiobedingungen und einer Sprachanalyse mit Hintergrundgeräuschen selbst die Problematik erkennen.

 

Lärmschutz – Wie reduzieren Bahnsteige Zuglärm?

Kanten und Dächer von Bahnsteigen sind so konstruiert, dass sie eine dämmende Wirkung auf die Lärmabstrahlung der Eisenbahnzüge ausüben. Mithilfe komplexer Computerprogramme kann diese Schirmwirkung analysiert und berechnet werden. Diese Station erläutert diese Funktionalität und zeigt die Ergebnisse mit Computeranimationen.

 

Lärmbewertung – Wie lästig ist Lärm?

Die Lästigkeit von Lärm lässt sich nicht allein in Zahlen und physikalische Einheiten fassen, auch und gerade das subjektive Empfinden der Betroffenen muss berücksichtigt werden. Diese „Messung der Individualität“ ist Thema der Psychoakustik. Unsere Besucher/innen erhalten hier einen Einblick in die Arbeitsweise dieser Disziplin.

 

Lärmquellendetektion – Wie klingt Lärm?

Messungen mit Mikrofonarrays helfen bei der Ortung des Ursprungs von Schallemissionen. Diese Technik wird hier anhand von Aufnahmen vorbeifahrender Eisenbahnzüge multimedial veranschaulicht.

 

Signalrestaurierung – Wie rekonstruiert man verlorene Klänge?

Für die Wiederherstellung/Restaurierung von (z.B. durch Störgeräusche) verloren gegangenen Passagen in einer Musikaufnahme kann man auf „Audio Inpainting“ zurückgreifen. Diese Methode wird hier erläutert. Neben einer Präsentation können sowohl das Originalmusikstück als auch das  rekonstruierte Musikstück verglichen werden.

 

Signalentstörung – Wie entrauscht man ein Signal?

Störgeräusche in Tonaufnahmen können sehr lästig werden. Mittels einer am Institut entwickelten Software können störende Elemente aus den Aufnahmen entfernt werden.  Die Besucher/innen sind eingeladen es selbst zu probieren.

 

Raumakustik – Wie wirkt der Raum auf den Schall?

Die Bedeutung der Raumakustik erlebt man im Alltag immer wieder, sei es im Klassenzimmer, im Büro oder in Konzertsälen, denn die Gestaltung des Raumes hat großen Einfluss auf unseren Höreindruck. Hier werden anhand von vier verschiedenen Raumtypen (sehr hallig bis schallreduziert) wesentliche raumakustische Parameter erklärt. 

 

Dialog im Lärm – Wie stört Lärm die Kommunikation?

Den Besucher/innen wird gezeigt, wie unser Gesprächsverhalten sich bei Umgebungslärm verändert. Bei einem Experiment in der Schallkammer bekommen sie mit, wie massiv eine laute Umgebung unsere Kommunikation stört.

 

Schrei den Lukas – Wie laut ist Ihre Stimme?

In einer Schallkammer können die Besucher/innen ihre stimmliche Kraft erproben. Mittels eines Mikrofons wird die Lautstärke nach draußen auf einen Computer übertragen, an dem man dann den erreichten Dezibel-Wert ablesen kann.

 

Orten im Störgeräusch – Wie ortet man einen Klang im Lärm?

Die Station befasst sich mit der lokalen Ortung von Schallquellen. Den Besucher/innen wird im schallarmen Raum die HRTF-Anlage und der RAR näher erklärt. Sie werden aufgefordert Schallquellen zu lokalisieren und bekommen die Auflösung.