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Wir gratulieren unseren Wissenschaftern Nicki Holighaus, Günther Koliander und Luis Daniel Abreu zum Best Paper Award der Dafx19. In Ihrer Publikation haben Sie einen Algorithmus vorgestellt, der es erlaubt aus reinen Intensitätsinformationen eines transformierten Signals das Signal in hoher Qualität und mit geringem Aufwand wieder herzustellen. Wozu das gut ist? Es gibt Fälle, wo lediglich die Intensitätsinformationen vorliegen, und man so gar keine andere Möglichkeit hat (etwa in medizinischen Anwendungen). In der Audioanwendung hingegen, die im Fokus der ausgezeichneten Arbeit steht, kann man Signale intuitiv im transformierten Bereich manipulieren, im einfachsten Fall etwa die Tonhöhe verändern. Diese Manipulationen werden allerdings nur für die Intensität durchgeführt. Um schließlich ein qualitativ hochwertiges Signal zurückzuerhalten, sollte ein Algorithmus verwendet werden, der diese Tatsache berücksichtigt, wie der neu präsentierte effiziente PGHI Algorithmus.

Hier der Link zur Publikation:
http://ltfat.github.io/notes/ltfatnote055.pdf

Sound Beispiele:
http://ltfat.github.io/notes/055/

 

Wir sind stolz darauf, die neuesten Ergebnisse unserer Forschungsgruppe Psychoakustik und Experimentelle Audiologie zu teilen, die zeigen, dass unrealistisch isolierte akustische räumliche Signale die auditorischen selektiven Aufmerksamkeitsprozesse beeinträchtigen, insbesondere während der ersten sensorischen kortikalen Verarbeitung. Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie vor dem 29. Oktober 2019 auf den folgenden Link, um freien Zugang zu unserem Artikel zu erhalten: https://authors.elsevier.com/a/1ZiJd3lc~r74AY.

 

Maschinelles Lernen ist derzeit in aller Munde und wird mehr und mehr zum Mainstream. Die Anwendung dieser Algrorithmen finden sich bereits in vielen Produkten des Alltags. Grund genug für Institute der österreichischen Akademie der Wissenschaften (Hephy, GMI und ISF), die ÖAW Artificial Intelligence Initiative im November 2018 ins Leben zu rufen. Letzten Montag organisierte die Initiative die erst ÖAW AI Fair . Wissenschaftler unterschiedlichster ÖAW Forschungseinrichtungen trafen sich zur gemeinsamen Projektentwicklung im Rahmen eines Hackathons und der Fortbildung in Sachen maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz im Rahmen einer Vortragsreihe in den Räumlichkeiten des Gregor Mendel Instituts.

Die Veranstaltung, in welcher sowohl der Nutzen, als auch die Weiterentwicklung manschineles Lernen an der ÖAW vorangetrieben werden soll, war mit ca. 70 Teilnehmern (davon  7 Wissenschaftler des ISF) und Vortragenden der OEAW und der Johannes Kepler Universität Linz ein voller Erfolg.


© https://twitter.com/hashtag/oeawaifair?f=images&vertical=default&src=hash&lang=de

Was der Jan als wissenschaftl. Mitarbeiter in der Forschungsgruppe "Akustische Phonetik" mit Bellen, Singen und Raunzen zu tun hat, erklärt er uns in seinem erst kürzlich online gestellten Projektblogbeitrag: https://dioe.at/details/artikel/1629/

Gestern vergab die Österreichische Akademie der Wissenschaften 12 Preise an den wissenschaftlichen Nachwuchs im feierlichen Rahmen. Unter den nominierten Forschern, die am Anfang ihrer Karriere stehen, befand sich der ISF-Mitarbeiter José Luis Romero. Er wurde für sein Paper Sampling theorems for shift-invariant spaces, Gabor frames, and totally positive functions, publiziert in  "Inventionies Mahtematicae", mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. 2011 schloss José Luis sein Doktoratsstudium an der Universität Buenos Aires ab. Nach einem Fullbright Stipendium an der Universität Maryland folgten ein Lise Meitner und ein Marie Curie Stipendium an der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien. Dort erhielt er noch im selben Jahr eine Postdoc-Stelle. Seit 2016 ist der Mathematiker an der Universität Wien habilitiert und wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISF. Wir gratulieren José Luis recht herzlich zu seinem Erfolg.

Carina Lozo und die Forschungsgruppe Akustische Phonetik suchen zur Zeit Wienerinnen & Wiener für eine Sprachstudie. Bitte lesen Sie hier weiter ob gerade Sie oder einer Ihrer Bekannten gefragt sind:

 

 

Robert Baumgartner weiß es und erklärt dies in diesem kurzen YouTube-Video.  

 

Passend zu diesem April  war es auch am Tag gegen Lärm schon in der Früh sonnig warm. So auch die Stimmung vor Ort. Die ersten Besucher kamen bereits pünktlich zu Beginn. Ebenso besuchten uns am Morgen schon einige Schulklassen. Es war spannend, das Feedback war überwältigend und die Besucher waren zahlreich. Auch die Medien zeigten sich am Thema Lärm interessiert. Unsere Mitarbeiter gaben Ihr Bestes, allen voran unser Direktor.

Mit großer Betroffenheit geben wir Nachricht vom Tod unserer langjährigen Kollegin Doz. Dr. Sylvia Moosmüller. Als Leiterin der Forschungsgruppe für Akustische Phonetik war sie maßgeblich an der erfolgreichen Forschung unseres Instituts und dem Aufbau seiner internationalen Reputation beteiligt.

Sylvia Moosmüller studierte Anglistik, Romanistik sowie Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaften an der Universität Wien. 1984 erlangte sie mit der Dissertation "Soziale und psychosoziale Sprachvariation: eine quantitative und qualitative Untersuchung zum gegenwärtigen Wiener Deutsch" ihr Doktorat in Angewandter Sprachwissenschaft. Anschließend arbeitete sie in verschiedenen Projekten zum Wiener Deutsch vor allem in Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Wolfgang Dressler. Zeitgleich forschte sie auch immer wieder im Bereich der feministischen Linguistik und gender studies. Ihre Arbeit am Institut für Schallforschung (damals noch Kommission für Schallforschung) nahm sie im Jahr 1992 unter dem damaligen Leiter Doz. Dr. Werner Deutsch im Rahmen eines Projektes zum Thema forensische Phonetik auf. Mit der Approbation ihrer Habilitation "Vowels in Standard Austrian German. An Acoustic-Phonetic and Phonological Analysis" erlangte sie 2008 die Venia legendi für Angewandte Sprachwissenschaft zuzüglich Phonetik und Phonologie. Neben ihrer Lehre an den Universitäten Wien und Graz unterrichtete sie auch an der Fachhochschule „Logopädie-Phoniatrie und Audiologie“.

Über die Jahre hinweg baute sie am Institut die Arbeitsgruppe für Akustische Phonetik auf, die unter ihrer Leitung zahlreiche national und international erfolgreiche und beachtete Projekte durchführte. In den Jahren 2008 bis 2015 übte sie zusätzlich noch die Funktion der stellvertretenden Direktorin des Instituts für Schallforschung aus.

Ihre Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen der phonetischen und phonologischen Variation des Österreichischen Deutsch sowie in der akustisch-phonetischen Beschreibung der Vokale ausgewählter, bislang unzureichend beschriebener Sprachen. Daneben betrieb sie Forschung im Bereich der forensischen Phonetik, der Soziophonetik und klinischen Phonetik. Als Generalsekretärin der IAFPA (International Association for Forensic Phonetics and Acoustics) sowie als Mitglied der AG für forensische Sprach- und Audioanalyse des ENFSI war sie auch international in diesem Forschungsbereich sehr anerkannt.

Am 17. April 2018 verstarb sie nach schwerer Krankheit viel zu früh. Das Institut für Schallforschung, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trauern um eine hervorragende Wissenschaftlerin, die in ihrer feinen und zurückhaltenden Art eine sehr geschätzte und wertvolle Kollegin war. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, der wir von Herzen unser Mitgefühl ausdrücken.

Am Sonntag ist es soweit: Der Vienna City Marathon findet wieder statt und einige unserer sportlichen Institutsmitarbeiter trainieren schon seit Wochen um am Staffel Marathon teilzunehmen. In dieser Situation wird es nicht gerade leise zugehen und so machen unsere unermüdlichen Forscher auch auf den ISF-Aktionstag anlässlich des weltweiten Tags gegen Lärm aufmerksam. Natürlich nicht lautstark...

www.kfs.oeaw.ac.at/tgl18

Der Eintritt ist frei!