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Peter Balazs eröffnete die 1. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Akustik am Institut für Schallforschung, die unter der Organisationsleitung von Holger Waubke stattfand. 1996 wurde die ÖGA oder auch international "Austrian Acoustics Association" (AAA) als wissenschafltlicher Verein gegründet. Er hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Fachgebiet Akustik in Österreich umfassend zu fördern, die Kommunikation untereinander zu optimieren und JungwissenschaftlerInnen anzusprechen. Zudem vertritt die ÖGA Österreich in den entsprechenden europäischen und internationalen Akustikgremien.

Mit der Tagung soll vor allem der Nachwuchs angesprochen und der Wissensaustausch forciert werden. So war das Program mit seinen

3 Impulsvorträgen sehr informativ und attraktiv gestaltet. Die Teilnehmer kamen von verschiedensten Institutionen wie der AES Austria, der AES Austria Student-Section Graz oder dem ÖAL.

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Anfang Oktober startet die Lehrveranstaltung Praktikum Akustik, die im Rahmen der Kooperation der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ins Leben gerufen wurde. So interdisziplinär wie am Institut für Schallforschung selbst kommen auch hier Techniken aus den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen wie Physik, Mathematik, Phonetik und Psychoakustik zur Anwendung. Dem Praktikanten stehen so 5 lehrende Schallforscher, darunter der Direktor des Instituts, Peter Balazs bei. Die Themen, die sich stark an den Interessen der Praktikanten orientieren werden, reichen beispielsweise von akustischen Messungen zur Systemidentifikation, der Simulation des menschlichen Vokaltrakts bis zur Erzeugung von Klangfeldern mit sphärischen Lautsprecherarrays. Ziel der Lehrveranstaltung ist nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Akustik die selbständige Erarbeitung eines individuell gewählten Problemthemas, das es im Anschluss zu dokumentieren bzw. zu präsentieren gilt.

ein wesentlicher Bestandteil des neu erschienen OEAW-Bands "Phonetik in und über Österreich" von Sylvia Moosmüller, Carolin Schmid und Manfred Sellner.  Während der Anfang des Bands über die Geschichte der Phonetik in Österreich berichtet, vergleichen Moosmüller und Schmid direkt die Prosodie der österreichischen mit der deutschen Standardaussprache. Zudem behandeln Moosmüller, Schmid und Kaseß die soziolinguistischen Aspekte der Realisierung des velarisierten Laterals in Wien in einem weiteren Beitrag. Lesen Sie hier mehr darüber.

 

 

Projektleiter Nicki Holighaus kann sich dieser Tage über sein  bilaterales Forschungsprojekt MERLIN (Moderne Methoden zur Restauration verlorener Informationen in digitalen Signalen) freuen.
Der Projektantrag, der gemeinsam mit der Non-orthogonal signal representation Group des Signal Processing Laboratory der Technischen Universität Brno als Partner eingereicht wurde, wurde nun vom FWF offiziell als Joint Project mit der Nummer I 3067-N30 bestätigt.

Das Projekt MERLIN vereint Know-How in den Bereichen Mathematik, Optimierung, Signalmodellierung, Signal- und Bildverarbeitung sowie der menschlichen Schallwahrnehmung. Diese Kombination soll neue und innovative Methoden zur automatischen Wiederherstellung verlorener Signal-Segmente und der Verschleierung gestörter Inhalte entwickeln.

Von historischen Sprach- und Musikaufnahmen bis hin zur Datenübertragungsszenarien, z.B. über eine kabellose Verbindung, sind wir häufig mit dem Verlust beträchtlicher Teile wichtiger Daten konfrontiert. Hier sollen der wissenschaftlichen Gemeinschaft die im Verlauf des Projekts entwickelten Verfahren in einer Software-Toolbox zur Verfügung gestellt werden.

Audiorestauration ist ein herausfordernder und einzigartiger Spezialfall der Signalrestauration, nicht nur wegen der Vielfalt von Audiosignalen und deren ständigem Auftreten in Alltagssituationen, sondern auch wegen der Relevanz des menschlichen Hörsystems für ihre Wahrnehmung. Um die Restauration gleichzeitig zur verbessern und zu erleichtern, wird MERLIN aktuellstes Wissen über die menschliche Wahrnehmung in jedem Entwicklungsschritt in Betracht ziehen. Gemeinsam mit der effizienten Verwendung von Vorabinformationen wird dies zu signifikanten Fortschritten in der automatischen Signalwiederherstellung führen.

 

Wir gratulieren unserem ehemaligen Mitarbeiter Harald Ziegelwanger zum "Award of Excellence" - Staatspreis für die besten Dissertationen Österreichs. Ziegelwangers Dissertation wurde im Rahmen des FWF-gefördeten Projekts "LocaPhoto" am Institut für Schallforschung durchgeführt. Die Arbeit beschreibt die räumliche akustische Wahrnehmung des Menschen, stellt numerische Berechnungen der akustischen Eigenschaften des menschlichen Außenohrs an und evaluiert psychoakustische Qualitätskriterien. Piotr Majdak, Leiter des Projekts "LocaPhoto": "Ich freue mich mit Herrn Ziegelwanger sehr, dass er für seine Arbeit mit diesem herausragenden Preis ausgezeichnet wurde." Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zeichnet so seit 2008 die 40 besten Dissertationen des Landes aus.

LocaPhoto: https://www.kfs.oeaw.ac.at/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=167&Itemid=677&lang=en

Universität für Musik und darstellede Kunst Graz: http://iem.kug.ac.at/institut-aktuell/details/article/award-of-excellence-fuer-harald-ziegelwanger.html

 

 

 

 

 

Der Artikel "Pronunciation norms and pronunciation habits of orthographic <ä, äh> in Standard Austrian German" (Bettina Hobel, Sylvia Moosmüller, Christian Kaseß) wurde kürzlich in der Fachzeitschrift The Phonetician von der International Society of Phonetic Sciences veröffentlicht. 

 

Heute erreichte uns das offizielle Schreiben des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), in dem bestätigt wird, dass das von Georg Tauböck eingereichte Projekt "Infinite Dimensional Signal Processing Techniques for Acoustics Applications (INSIGHT) zu den insgeamt 8 Siegerprojekten des Calls "Mathematik und ..." zählt. (Co-PI: Peter Balazs)

Das Projekt hat die Entwicklung von hocheffizienten Signalverarbeitungsmethoden zum Ziel, welche Struktureigenschaften in unendlich-dimensionalen Signalräumen ausnützen können. Mit diesem neuartigen Ansatz (basierend auf den mathematischen Teilgebieten Compressive Sensing, Frametheorie und Informationstheorie) sollen insbesondere verbesserte Verfahren für die Restauration zerstörter Audioinformationen, zur Schallquellenlokalisation sowie für die Unterwasserkommunikation gefunden werden.

Mit dem Call "Mathematik und ..." fördert der WWTF wissenschaftliche Projekte, die interdisziplinär ausgerichtet sind und eine mittelfristige Nutzen- und Verwertungsperspektive aufweisen. Der mittlerweile schon fünfte Projektcall mit diesem Schwerpunkt erhielt diesmal 67 Kurzanträge, wovon 22 zur weiteren Ausarbeitung eingeladen wurden. Die 8-köpfige internationale Jurry entschied sich Mitte Dezember auf Basis von mindestens drei schriftlichen Gutachten internationaler FachexpertInnen und Ihrer eigenen Expertise zu dieser Förderempfehlung, die schließlich vom WWTF Vorstand formal beschlossen wurde. Das Gesamtvorlumen dieses Calls liegt bei 4,7306 Mio. €.

 

 

 

 

Wir gratulieren dem ISF Volontär Johannes Brand und seinem Betreuer und Koautor Wolfgang Kreuzer zum DEGA Student Grant. Die deutsche Gesellschaft für Akustik vergibt diesen Preis, um Studierenden den Besuch der DAGA-Tagung zu ermöglichen. Der im kommenden März stattfindende Kongress wird diesmal in der deutschen "Segel Hauptstadt" Kiel tagen. Dort wird Johannes Brand seine Arbeit mit dem Titel "Vergleich verschiedener Abtastmethoden auf der Kugeloberfläche " vor internationalen Expertenpuplikum vortragen.

Der Artikel "Auditory Time-Frequency Masking for Spectrally and Temporally Maximally-Compact Stimuli" (Thibaud Necciari, Bernhard Laback, Peter Balazs) wurde kürzlich in der Fachzeitschrift PLOS / ONE veröffentlicht.