Past News

Der Artikel "The role of compression in the simultaneous masker phase effect" von Hisaaki Tabuchi, Bernhard Laback, Thibaud Necciari und Piotr Majdak wurde kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Acoustical Society of America veröffentlicht. 

 

Das von ÖAW-Schallforschern mitentwickelte Audio-Dateiformat SOFA (Spatially Oriented Format for Acoustics) für besseres 3D-Hören findet im Internet immer mehr Beachtung. Dies führt Piotr Majdak, Leiter des Projekts, nicht zuletzt auf die Publikation der Audio Enginneering Society (AES) zurück, die dort das Audio-Dateiformat SOFA als internationalen Standard anerkannte. Erst kürzlich thematisierte man in der Experten-Community einen Web Media Player, der herkömliche Audio-Formate in das Sofa Format konvertiert und man sich sogleich die 3D Version anhören kann. Probieren Sie es selbst unter: https://cloud.aria3d.com/#/

 

Wir gratulieren Michael Pucher und seinem Team zu seinem 3. Platz des vom Sozialministeriums vergebenen Wissenschaftspreises. Mit dem WINTEC will das Sozialministerium Projekte auszeichnen, die zum Abbau von Barrieren und zur Stärkung des Inklusionsgedankens beitragen. Diese Anforderungen erfüllte Michael Puchers Projekt SALB "Sprachsynthese von auditiven Lehrbüchern für blinde Schüler/innen" offensichtlich und konnte sich darüber hinaus gegen andere Einreichungen behaupten. 

 

http://derstandard.at/2000045465931/Mobiles-Kommunikationsgeraet-fuer-Taubblinde-ausgezeichnet

https://www.facebook.com/sozialministerium/posts/772534046222077

https://www.sozialministerium.at/site/Service_Medien/Presse/Presseaussendungen

Der Artikel "Modeling the Effects of Sensorineural Hearing Loss on Sound Localization in the Median Plane" von Robert Baumgartner, Piotr Majdak und Bernhard Laback wurde im renommierten Journal Trends in Hearing veröffentlicht.

 

Im Plug and Play Center des Silicon Valley findet dieser Tage der neunte Sprachsynthese Workshop der International Speech Communication Association statt.  Alljährlich treffen sich hier Experten im Bereich der Sprachsynthese um neueste Erkenntnisse zu präsentieren und ihr Wissen zu diskutieren. 

Michael Pucher, Leiter des Projekts zur „Synthese von Operngesang“ am Institut für Schallforschung (ISF) der ÖAW, reichte dazu gemeinsam mit seinem japanischem Kooperationspartner Junichi Yamagishi, National Institute of Informatics (NII), die Arbeit „Development of a statistical parametric synthesis system for operatic singing in German“ ein. Prompt wurden beide zur Präsentation in das sonnige Kalifornien eingeladen. 

In ihrem seit 2014 laufenden Projekt geht es um die Entwicklung von Methoden, den Operngesang möglichst realistisch zu synthetisieren. Professionelle Wiener OpernsängerInnen wurden ins Studio geladen, um aus den gewonnenen Daten Synthesizer für Operngesang zu entwickeln. 

Musik und Gesang wurden getrennt voneinander aufgenommen, um aus den reinen Gesangsdaten akustische Merkmale (wie zum Beispiel die Grundfrequenz) extrahieren zu können, die für die Modellierung benötigt wurde.

Da die Modellierung  sprachabhängig ist, wurden vorerst nur deutschsprachige Opern bzw. Übersetzungen aufgenommen. Hier berücksichtigte man die Bandbreite der Interpretationsarten  umfassend von „lyrisch-dramatisch“ bis „schnell-langsam“. Eine gewaltige Herausforderung war laut Michael Pucher die starke Varianz in den Tonhöhen und die Möglichkeit der emotionalen Interpretation in dieser Modellierung. 

Anlässlich des Expertenworkshops in Kalifornien könne man nun jedoch schon erste synthetisierte Beispiele von Operngesang in Mezzo und Bass präsentieren, meint Pucher und ergänzt: „Die gemeinsam entwickelten Synthesizer der nächsten Generation werden OpernsängerInnen nicht ersetzen. In der Gesangsanalyse, dem Gesangsunterricht und der elektronischen Musik wird man die Synthesizer jedoch gut zu nutzen wissen“.

Hörprobe:

http://speech.kfs.oeaw.ac.at/operassw16/

International Speech Communication Association:

http://www.isca-speech.org/iscaweb/

9th ISCA Speech Synthesis Workshop

http://ssw9.net/index.php

 

Der Artikel "Gaussion closure technique applied to the hysteretic Bouc model with non-zero mean white noise excitation" von Holger Waubke und Christian Kasess wurde im renommierten Journal of Sound and Vibration veröffentlicht.

 

UNIVERSUM-Redakteurin Marlene Erhart widmet sich in ihrem Artikel dem Institut für Schallforschung und seinem breiten Forschungsfeld. Sie erhiet für diesen äußerst lesenswerten Artikel der Sommerausgabe des Universums Magazins den Förderpreis des heurigen Staatspreises für Wissenschaftpublizistik. Wir freuen uns und gratulieren ihr.

http://www.universum.co.at/

 

Die Konferenz Strobl16 fand in diesem Jahr im Juni unter dem Titel: Time-Frequency Analysis and Related Topic, wieder in Strobl am Wolfgangsee statt. Diese internationale Fachkonferenz wurde bereits zum 7.Mal dort veranstaltet, initiiert von der SAMPTA03. Sie wurde von der Universität Wien, Universität Kalifornien und erstmals auch vom Institut für Schallforschung der ÖAW organisiert.

Die Auswahl an geladenen Plenar-Sprechern, international renommierte Experten auf dem Gebiet der Zeit-Frequenz-Analyse, war wieder einmal für den Erfolg der Konferenz maßgeblich. Sie förderte nicht nur die Kommunikation mit erfolgversprechenden Nachwuchs-Wissenschaftern sondern ließ dem Diskurs beabsichtigterweise gebührend viel Zeit.

Numerical Harmonic Analysis Group

STROBL16

for the project „Objective Measures in Speech Production and Realistic Sound Perception“ by the New Frontiers Research Infrastructure Programme (NFRI) 2015 of the ÖAW. 

Kennziffer SFB_F060_PP02-I

SFB-Teilprojekt „PP02: Variation und Wandel dialektaler Varietäten in Österreich (in real time und apparent time)“

Institut: Institut für Schallforschung (ISF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Elspaß, kooptiert: Ass. Prof. Dr. Hannes Scheutz, Universität Salzburg
Nationale Forschungspartnerin: Doz. Dr. Sylvia Moosmüller, ISF der ÖAW, Wien
Stellenart: Wissenschaftliche/r Projektmitarbeiter/in (Doktorand/in)
Beschäftigungsausmaß: 75 % (30 h / Woche)
Standort: Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wohllebengasse 12-14, 1040 Wien
Dauer: 4 Jahre
Beginn: 01.01.2016
Einstufung: entsprechend den Personalkostensätzen des FWF für DoktorandInnen: € 28.348,60 brutto pro Jahr

Inhalt und Fragestellungen des Projekts
Teilprojekt 02 zielt auf eine umfassende Untersuchung der aktuell gesprochenen österreichischen Dialekte und ihrer gegenwärtigen Dynamik, die teilweise auf regionale Prozesse von sprachlicher Konvergenz und Divergenz auf der Grundlage verschiedener basilektaler Substrate, teilweise auf Advergenz zu den Standardvarietäten zurückgeführt wird. Eine solche Dynamik soll auf der Grundlage von Daten analysiert werden, die eine Rekonstruktion von Sprachwandelprozessen in Echtzeit und in apparent time ermöglichen. Zu diesem Zweck sind eine Erhebung von Dialektdaten an 40 Standorten in ganz Österreich sowie ein Vergleich dieser Daten mit ausgewählten Ergebnissen früherer Dialekterhebungen geplant. Dabei soll ein besonderer Fokus auf Differenzen zwischen Entwicklungsvorgängen in den zu untersuchenden Standorten gerichtet werden.

Aufgabenbereich
• Projektmitarbeit im Umfang von 30 Wochenstunden: Datenerhebung, Datenaufbereitung, Datenanalyse (Schwerpunkt Phonetik/Phonologie)
• wissenschaftliche Weiterqualifikation, insbesondere: Verfassen einer Dissertationsschrift im thematischen Rahmen des SFB-Teilprojekts innerhalb des Anstellungszeitraums von vier Jahren
• Vortrags‐ und Publikationsaktivitäten (in nationalen und internationalen Kontexten) im Rahmen des Teilprojekts
• Mitwirkung bei der Organisation von Tagungen, Konferenzen, Symposien

Anstellungsvoraussetzungen
• abgeschlossenes Diplom-, Master- oder Magisterstudium in Phonetik oder Allgemeiner/ Angewandter Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Phonetik/Phonologie
• Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau, gute Englischkenntnisse

Gewünschte Zusatzqualifikationen
• Interessenschwerpunkte in einem oder mehreren der folgenden Bereiche: Soziophonetik und Soziophonologie, akustische Phonetik
• Erfahrungen in der Anwendung gängiger statistischer Verfahren
• Vertrautheit mit gängiger Signalverarbeitungssoftware
• aktive (zumindest aber passive) Kompetenz in einem bairischen und/oder alemannischen Dialekt

Persönliche Anforderungen
Integrations- und Teamfähigkeit, methodenkritisches Bewusstsein, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität sowie Aufgeschlossenheit gegenüber neuestern Entwicklungen im Bereich der Digital Humanities

Einzureichende Unterlagen (elektronische Einreichung):
• Bewerbungs- und Motivationsschreiben
• Wissenschaftlicher Lebenslauf (gegebenenfalls Publikationsliste)
• Abschlusszeugnisse (insbes. Urkunde des Studienabschlusses)
• kurze Stellungnahme zu den individuellen Forschungsinteressen (max. 1 Seite)

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften bekennt sich zum Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern und strebt ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Akademie beschäftigten Frauen und Männern an. Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung ermuntert.

Kontaktadresse:
Doz. Dr. Sylvia Moosmüller
Postadresse: Institut für Schallforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wohllebengasse 12-14, 1040 Wien
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ende der Bewerbungsfrist: 4. Oktober 2015