Tomasz Hrycak

  • BIOTOP: Adaptive Wavelet and Frame techniques for acoustic BEM. FWF Project I-1018-N25

    Biotop Beschreibung
    Workflow Biotop

    Einführung

    Die Lokalisierung von Schallquellen spielt eine wichtige Rolle im täglichem Leben. Die Form des menschlichen Kopfs, des Torsos und vor allem des Außenohrs (Pinna) bewirken einen Filtereffekt für einfallenden Schall und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Ortung einer Schallquelle. Dieser Filtereffekt kann mittels der s.g. head related transfer functions (HRTFs, kopfbezogene Übertragungsfunktionen) beschrieben werden. Diese Filterfunktionen können mittels numerischer Methoden (zum Beispiel der Randelemente Methode, BEM) berechnet werden. In BIOTOP sollen diese Berechnungen durch Anwendung adaptiver Wavelet und Frame Methoden effizienter gemacht werden.

    Ziel

    Verglichen mit den herkömmlichen BEM Ansatzfunktionen haben Wavelets den Vorteil, besser an gegebene Schallverteilungen angepasst werden zu können. Als Verallgemeinerung von Wavelets sollen Frames dabei helfen, eine noch flexiblere Berechnungsmethode und damit eine noch bessere Anpassung an das gegebene Problem zu entwickeln. BIOTOP verbindet abstrakte mathematische Theorie mit numerischer und angewandter Mathematik. BIOTOP ist ein internationales DACH-Projekt (DFG-FWF-SFG) zwischen der Philipps-Universität Marburg (Stephan Dahlke), der Unicersität Basel (Helmut Harbrecht) und dem Institut für Schallforschung. Die gemeinsame Erfahrung dieser drei Forschungsgruppen soll helfen, neue numerische Strategien und Methoden zu entwickeln. Das Projekt wird vom FWF (Proj. Nummer: I-1018 N25) gefördert.