FFG

  • PASS - Psychoakustische Analyse von schienen-verkehrsinduzierten Schallimmissionen

    Das Projekt PASS, welches in Kooperation mit dem IEW der TU Wien und psiacoustic GmbH durchgeführt wird, beschäftigt sich mit der psychoakustischen Bewertung von Lärm. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes RELSKG werden dabei hohe und niedrige Lärmschutzwände numerisch simuliert mittels der 2.5 dimensionalen Randelemente Methode (2.5 D). Der Vergleich mit Messungen zeigt, dass die Annahme einer inkohärenten Linienquelle, wie sie mit der 2.5 D Methode möglich ist, für die Reproduktion der Messergebnisse erforderlich ist. Zusätzlich werden Schienenstegdämpfer aus Messdaten psychoakustisch bewertet. Die Bewertung erfolgt in zwei Tests mit 40 Probanden. Der erste Test vergleicht die relative Lästigkeit und der zweite die Schwellen für lästiger bzw. weniger lästig. Es ergab sich, dass Güterzüge bei gleichen A-Pegel als weniger lästig als Personenzüge eingestuft werden und dass bei gleichen A-Pegel der Lärm hinter einer Lärmschutzwand als geringfügig lästiger empfunden wird. Das Projekt starte in 2013 und läuft bis Ende 2014.

  • RAARA - Residential Area Augmented Reality Acoustics

    Beschreibung

    Wir danken für die Förderung durch die Forschungsförderungsgesllschaft (FFG), Projektnummer 873588. Lärm bedeutet Ärger. Er wird neben Verkehr und Gewerbe vor allem von Heiz- oder Kühlgeräten emittiert: Luftwärmepumpen, Rückkühlern und Lüftern. Um die Schallimmissionen auf die Bevölkerung im urbanen Gebiet zu minimieren, werden im Projekt Methoden entwickelt, die einen einfachen, intuitiven und zugleich akkuraten Umgang mit Schallemissionen und deren Minderung ermöglichen.

     

    Methoden

    Ziel ist, die Lärmquellen vor deren Installation VOR ORT in realer Umgebung mittels Augmented Reality virtuell zu platzieren und die Schallemissionen visuell farblich darzustellen und hörbar zu machen. Hindernisse oder Schalldämmmaßnahmen, wie Wände, Zäune und Mauern werden automatisiert erkannt oder können virtuell hinzugefügt werden. Um diese Ziele zu erreichen, sind umfassende Methodenentwicklungen zur effizienten akustischen Berechnung erforderlich: frequenzabhängiges und zeitabhängiges Verhalten, Absorption und Reflexion. Dieser einzigartige Ansatz erleichtert die Planung von erneuerbaren Heiz- und Kühlgeräten, erhöht die Akzeptanz und damit den Anteil erneuerbarer Energien und senkt den Lärmpegel in Städten.

     

     

     

     

     

  • softpinna: Non-Rigid Registration for the Calculation of HRTFs

    Millions of people use headphones everyday for listening to music, for watching movies, or when communicating with others. Nevertheless, the sounds presented via headphones are usually perceived inside the head and not at their actual natural spatial position. This limited perception is inherent and results in unrealistic listening situations.

    When listening to a sound without headphones, the acoustic information of the sound source is modified by our head and our torso, an effect described by the head-related transfer functions (HRTFs). The shape of our ears contributes to that modification by filtering the sound depending on the source direction. But the ear is very listener-specific – its individuality is similar to that of a finger print, and thus HRTFs are very listener-specific. When listening to sounds via headphones, the listener-specific filtering is usually not available. One of the main reasons is the difficulty in the process of acquisition of the ear shape of a person, and thus in calculation of listener-specific HRTFs.

    Thus, in softpinna, we will work on the development of new methods for a better acquisition of listener-specific ear shapes of a person. Specifically, we will investigate and improve the so-called "non-rigid registration" (NRR) algorithms, applied on 3-D ear geometries calculated from 2-D photos of a person’s ears. The improvement in the quality of the 3-D ear geometries acquisition will allow computer programs to accurately calculate the listener-specific HRTFs, thus enabling the incorporation of listener-specific HRTFs in future headphone systems providing realistic presentation of spatial sounds. The new ear-shape acquisition method will vastly reduce the technical requirements for accurate calculation of listener-specific HRTFs.

    This project is done in collaboration with Dreamwaves GmbH. It is supported by the Bridge Programme of the FFG